Wer wir sind

 Foto: Pressebüro Martin
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Verlagsschwerpunkte

  • Zeitgeschichte
  • Theologie, mit Schwerpunkt Praktischer Theologie und Ethik
  • Brasilien

Tipp:

Besuchen Sie auch den Erlanger Verlag für Mission und Ökumene.

Unser Partnerverlag veröffentlicht ebenfalls zahlreiche Publikationen zum Thema Ethik, Theologie und Lateinamerika.


Wie wird ein Pfarrer Verleger?

 

Alles begann mit dem großen Traum BRASILIEN.

Die Evang. Luth. Kirche in Brasilien berief mich 1976 in die Arbeit mit Indigenen und dann zum Leiter des CEAI (Centro educacional e assistential indigena) Toldo Guarita, Brasilien. Hier durfte ich zusammen mit Indianern der Völker Kaingang und Guarani eine Kooperative und im Namen von „Brot für die Welt” eine Ausbildungsstätte für junge Indios aufbauen und leiten. 

 

Nach meinem Weggang dort übernahm ich 1980 – 1983 die Paróquial Teutonia Sul mit Sitz in Canabarro, Brasilien. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland waren weiteren Stationen als Pfarrer:

  • 1983 – 1989 Pfarrstelle Wittelshofen mit Dühren und Frankenhofen
  • 1989 - 1995 die 1.Pfarrstelle an der Reformations-Gedächtnis-Kirche in  Nürnberg
  • 1996 – 2009 die übergemeindliche Stelle eines Schulbeauftragter des Dekanats und Kirchenkreises Nürnberg

2009 ging ich in den Ruhestand.

 

In Canabarro / Brasilien fing ich an, zumeist eine Bücherkiste mit Gesangbüchern, Bibeln oder Kalendern in die Bibelstunden, oder Frauenkreisgruppen mitzunehmen und nach den Veranstaltungen zu verkaufen. Die Gemeindeglieder hatten sonst kaum Möglichkeiten diese Art von Büchern zu erwerben. In Wittelshofen nutzte ich Konfirmandenelternabende oder Veranstaltungen im Kindergarten oder den Seniorenkreis, um für die Gemeinde im Rahmen eines Büchertisches gute Literatur, Kalender, Bibeln oder geistliche Literatur anzubieten. Vom Gewinn konnten wir uns einen großen Bücherschrank für das Gemeindehaus und eine Standbibliothek für die Kindergottesdiensthelfer und Gemeindemitarbeiter einrichten.

 

1995 fand ich eine für mich ehrliche Straßenkindergeschichte aus Brasilien. Ich übersetzte sie. Für wen? Ich fragte bei Verlagen an. Lohnt sich nicht war die Antwort.

Daraufhin sagte ich mir: "Dann mach´ ich´s selber."

 

So begann mein kleiner mabase-verlag. (Martin Backhouse, also kein Geheimnis). Zuerst, wie gesagt, mit der Straßenkindergeschichte „Neco, der Träumer“, dann kamen pro Jahr ein bis zwei kleine Schriften dazu, die ich in der Brasilienszene unserer Kirche verkaufen konnte. Mit Hilfe einer guten Grafikerin und Druckerei hat sich so ein kleiner, aber feiner Verlag entwickelt mit dem Leitspruch:

 

mabase-verlag, ein Verlag, der verbindet

 

Mittlerweile hat der Verlag sein Spektrum erweitert. Zahlreiche neue Titel sind hinzugekommen.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Stöbern und Entdecken.

 

Ihr Martin Backhouse